
Begrünung mit Kletterhortensie am Eingang zu einem Freisitz, Taucha bei Leipzig / Sachsen
Hydrangea (anomala) petiolaris
Kletterhortensien werden als Selbstklimmer und wegen ihrer aparten, strahlend weißen (Rand-)Blüten geschätzt.
Ansprüche
halbschattiger bis schattiger Standort, humoser, saurer bis normal-neutraler, in jedem Fall feuchter oder sogar nasser Boden, Bodenverdichtung und Kalk werden schlecht vertragen.
Wuchs und Blätter
Ähnlich dem Efeu klettert diese Pflanze mit Haftwurzeln, insgesamt aber schwächer in der Wuchsgeschwindigkeit und der Wuchshöhe, was aber mitunter ein großer Vorteil sein kann. das Laub ist nur sommergrün, die Blätter haften von April/Mai bis Ende Oktober.Das Laub färbt im Herbst gelb, und dekorativ im Winter sind auch die rotbraunen Triebe.
Blüte und Frucht
Die Blüten erscheinen im Juni/Juli als flache, große Dolden, wobei die Randblüten als leuchtend weiße Sterne vor dunklem, schattigem Hintergrund wahrgenommen werden und relativ lange offen bleiben.Die Früchte sind unscheinbare Kapseln.
Rankhilfen
Zusätzlich zu den Haftwurzeln freut sich die Kletterhortensie über eine Andrückhilfe. Das kann auch - wie hier auf vielen Fotos - ein Fallrohr oder ein Blitzableiter sein, welcher dem Geäst eine Stütze verleiht. Für Systeme aus Draht und Seil nutzen Sie bitte die umfangreiche Übersicht weiter unten. In der Regel genügen Abstandshalter mit ca. 2 - 5 cm Wandabstand (Seil zu Wand).Schnitt
vor allem im Frühjahr fördert er die Verzweigung der sonst mitunter langen, gakeligen Triebe.Bemerkungen
keine
Astgerüst ohne Schnitt im Winter

Kletter-Hortensie in Bautzen / Sachsen
Sven Taraba von FassadenGrün
www.fassadengruen.de
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